Simbabwe ist leider in den letzten Jahren ein wenig in Verruf geraten - politische Probleme, eine rasende Inflation und eine heftige Armut in der Bevölkerung sorgen dafür, dass es gerade im touristischen Bereich nicht gerade gut dasteht. In Wirklichkeit hat Simbabwe jedoch touristisch einiges zu bieten, das sich lohnt zu entdecken.

Freuden der Nationalparks

Vor allem Naturfreunde werden sehr über Simbabwe erstaunt sein. Sehr viele Nationalparks laden zu einem Besuch ein. Im Osten gefindet sich der Chimanimani Nationalpark, der sich vor allem durch sein bergiges Relief auszeichnet. Hier sind weniger die Tiere, aber dafür umso mehr die Landschaft von Interesse. Wer gerne die exotischen und wilden Tiere Afrikas kennen lernen möchte, sollte den Chizara Nationalpark im Nordwesten besuchen. Auch der Hwange Nationalpark liegt hier in der Nähe und zeigt seinen Besuchern die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum.

Hier gibt es zum einen die großen Raubtiere, die typischen "Big Five". Aber auch Impalas, Kudus, Antilopen und Gnus sind hier zuhause. Auch Vogelfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten: Weit über 600 Vogelarten sind hier beheimatet, die es in Europa überhaupt nicht gibt. Auch viele Giftschlangen und andere Reptilien können hier beobachtet werden.

Die Eckdaten Simbabwes

Simbabwe besitzt eine Fläche von 390.580 km², auf der etwa 13 Millionen Menschen leben. 98 Prozent der hier lebenden Menschen gehören zu den Schwarzafrikanern. 82 Prozent gehören dem Stamm der Shona an. Europäische und asiatische Minderheiten haben nur einen sehr geringen Anteil an der Bevölkerungszahl. In der Hauptstadt Harare leben knapp zwei Millionen Menschen.

Simbabwe wird durch Präsident Robert Gabriel Mugabe bereits seit über 20 Jahren geführt. Die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte Simbabwe 1980. Noch im selben Jahr wurde die Präsidialrepublik ausgerufen.

Als Amtssprache wurde für Simbabwe Englisch gewählt, was wohl auf die koloniale Vergangenheit zurückgeht. Als Umgangssprache wird vor allem auch Shona gesprochen. Aber auch die Sprachen kleinerer Völker im Land sind durchaus gängig.